Pfaffenhofens Gartler mit reichhaltigem Programm

Wieder viele Gedanken machte sich der Obst- und Gartenbauverein für die Gestaltung seines neuen Jahresprogramms. Es soll für jeden etwas dabei sein.

Im Januar möchte man sich zuerst für die kommende Saison traditionell mit einem Kesselfleischessen im Naturfreundeheim stärken. Die Hauptversammlung mit Kassenbericht, Ehrungen und Bilderrückblick steht im Februar an. Hier
wünscht sich die 1. Vorsitzende Birgit Loy neben reger Beteiligung auch Vorschläge mit Wünschen an die Vereinsleitung.

Mit den immer gut besuchten Schnittkursen im März möchte der Verein das Rüstzeug für den Hausgarten mitgeben; dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Zum Anfang schneidet Klaus Mächler die Weinreben am Balkon wieder sehr kräftig. Ergänzend erklärt er die alternative Rebenerziehung am Pfahl. Weiter geht es mit dem speziellen Pfirsichschnitt, auch die Beerensträucher kommen dran, u.a. die Heidelbeeren. Etwas später folgt der Kurs in Eckersberg mit Konrad Bayerl, der die Schnittmaßnahmen bei den Obstbäumen erläutert. Viktor Bahr geht mit den Interessierten noch zu den Rosen.

Die zweite Schnittrunde im Juli gestaltet wieder Klaus Mächler. Die Rosen warten nach der ersten Blüte auf den Rückschnitt. Beim Gang durch den reichhaltigen Garten in Niederscheyern spricht er über die anstehenden Sommerarbeiten. Mächler möchte auch die Gelegenheit zum Gedankenaustausch anbieten.

Zwei Vortragsabende im Hofbergsaal folgen im Programm. Hans Tilp will im April für den Pilzanbau im Privaten werben. Hagedorn und Heckenzauber, die schützenwerten Biotope sind das Thema im Oktober von Dagmar Hendlmeier.

Auch die beliebten Reisen organisiert wieder der Verein. Beim Tagesausflug im Juni geht es nach Ulm zur Firma Seeberger, die im großen Stil Trockenobst fertigt. Eine Führung mit Mittagessen sind eingeplant. Nachmittags bekommen die Besucher in der Gärtnerei Gaissmayer in Illertissen reichlich Informationen über die Stauden. Ein Rundgang durch den Staudengarten mit Kaffeepause sind möglich.  2025 findet die Landesgartenschau in Furth im Wald, der Drachenstadt statt. Die möchte der Verein Ende Juli besuchen.

Ein besonderes Highlight soll die 4-Tage-Reise Anfang September werden. Die Reise führt zuerst nach Sangerhausen ins Rosarium mit der späten Rosenblüte. Am zweiten Tag steht die Lutherstadt Wittenberg mit Führung auf dem Programm – nachmittags noch der Wöhrlitzer Schloßpark. Es folgt ein ganzer Tag für Leipzig, wie Stadtführung, Busrundfahrt, Themenführung im botanischen Garten und eine Bootsfahrt. Auf der Heimreise stoppt der Bus in Bad Köstritz. Bei dem Dahlienzüchter Panzer stehen die Blumen in Vollblüte. Reichhaltige Erklärungen wecken das Interesse zum Anbau.

Den göttlichen Segen für gedeihliches Wachstum bittet der Verein bei der Maiandacht in Gosselhausen mit dem OGV Wolnzach mit anschließender Einkehr. Die gemeinsame Messe mit dem Imkerverein am Lehrbienenstand ist selbstverständlich. Der große Jahresabschluss des Gartenbauvereins wird wieder zum 1.Advent beim Schrätzenstaller gefeiert. Weitere Informationen unter: www.gartenbauverein-pfaffenhofen-ilm.de

Adventsfeier-2024

Zur großen Advendsfeier des Obst- und Gartenbauvereins Pfaffenhofen konnte die 1.Vorsitzende Birgit Loy wieder sehr zahlreiche Mitglieder und Freunde begrüßen. Für den stimmungsvollen Abend beim Schrätzenstaller wurden die Tische und Bühne, ergänzt mit der umfangreichen Tombola festlich geschmückt. Die ‚Salvator Musi‘ und Sprecher Gerhard Daxberger unterhielten die Gäste advend- bis nachdenklich. Bepackt mit dem Tombolalosglück gingen die Besucher nach Hause mit der Vorfreude, bitte nächstes Jahr wieder.

Gartenbauverein beendet Kreiselpflege

Schweren Herzens musste der Obst- und Gartenbauverein Pfaffenhofen die Pflege der Kreisverkehrsinsel bei Eberstetten wieder an die Stadt zurückgeben. Wie der Vorstand des Vereins, Birgit Loy und Klaus Mächler, mitteilt wollen trotz mehrfachen Aufrufen nur wenige bei der Pflege helfen. Eigentlich sind es immer die Gleichen, die den Kreisel putzen und das seit Jahren. Pro Jahr fallen über 100 Arbeitsstunden an. Viel Lob bekam der Verein für den blumigen Empfang vor den Toren der Stadt, aber helfen will keiner.
Vor 20 Jahren entschieden Birgit Loy und Klaus Mächler den verwilderten Kreisel mit der Grünfläche von 800 ! qm zu übernehmen. Mit Tatkraft stürzte sich damals der 1. Vorstand Klaus Mächler ans Werk und musste bald feststellen, hier wächst nichts. Mit einem Erdaustausch angaschierten sich dann die Stadtwerke. Nun konnte nach 3 Jahren die Pflanzung endlich beginnen. Birgit Loy gestaltete die 8 Staudenfelder und Klaus Mächler setzte über 250 Rosen in Zehne. Wichtig für die Pflanzenauswahl war es auch, diese werden nur beim Pflanzen angegossen und müssen dann stabil bleiben. Ergänzen möchte der Verein auch, die gesamten Pflanzenkosten hat bis heute der Verein getragen. Für das jährliche Helferessen gab die Stadt einen Zuschuss. Der Verein möchte sich bei allen unermüdlichen Helfen besonders bedanken.